Festwochen-Oper

Fr 29. August 2014 | 19:00 | Tiroler Landestheater

Narciso

Fabio Biondi (musikalische Leitung)
Davide Livermore
(Regie und Bühnenbild)
Mariana Fracasso
(Kostüme)
D- WOK
(Videoproduktion)

Europa Galante


Narciso Maite Beaumont (Mezzosopran)
Eco Chiara Osella (Mezzosopran)
Procri Choi Hyekyung (Sopran)
Aristeo Valentino Buzza (Tenor)
Cefalo Federica Alfano (Sopran)
Cupido Fátima Sanlés, Luisa Baldinetti (Tänzerinnen)


NARCISO

Oper (Dramma per musica) in drei Akten von Domenico Scarlatti
Libretto von Pietro Antonio Rolli nach Carlo Sigismondo Capece und den „Metamorphosen“ des Ovid
Uraufführung: 1720, London, King’s Theatre, Haymarket

Domenico Scarlatti fand für seine Oper „Narciso“ Anerkennung von höchster Stelle: von Georg Friedrich Händel, dem führenden Opernkomponisten der Zeit. Er hatte die Partitur von „Narciso“ von einer seiner Italien-Reisen, auf denen er Sänger für seine Londoner Opernproduktionen aussuchte, mit auf die Insel genommen. In seiner ersten Saison als Opernleiter der Royal Academy of Music im King’s Theatre am Haymarket setzte Händel auch Scarlattis Oper auf das Programm. „Händel hegte eine große Leidenschaft für den alten neapolitanischen Opernstil“, so der Dirigent Fabio Biondi über eine Vorliebe des deutschen Komponisten, die sicherlich ausschlaggebend dafür war, dass Händel ein Werk wie „Narciso“ aussuchte. Denn Domenico Scarlatti ist für Biondi der letzte Vertreter dieses Stils: „Sehr tiefgehend im Ausdruck, mit intensiven Gefühlen und einer engen Beziehung zwischen dem Wort und der Harmonik.“ Nach Neapel war Scarlatti in Rom für das Theater der im Exil lebenden Königin Maria Casimira von Polen als Opernkomponist im Einsatz, dort war auch die Erstfassung von „Narciso“ unter dem Titel „Amor d’un ombra e gelosia d’un’aura“ uraufgeführt worden. Narciso, von Eco geliebt, beteiligt sich gemeinsam mit den Prinzen Aristeo und Cephalo an der Jagd nach einem monströsen Eber, der das Land um Athen verwüstet. Wer das Tier erlegt, bekommt die Königin von Athen, Procri, zur Frau. Eco ist eifersüchtig, weil sie glaubt, dass Narciso aus Liebe zu Procris an der Jagd teilnimmt. Nach einigen Missverständnissen finden sich am Ende zwei glückliche Paare. „Trotz des pastoralen Stoffs ist es große Barockoper“, kündigt Fabio Biondi begeistert an.


Share this Facebook Twitter

TICKETS
von 10 bis 110 EUR

Einführungsgespräch
18:00 | Tiroler Landestheater,
Pausenfoyer

Aufführung in italienischer Sprache (mit deutschen Übertiteln)

DAUER ca. 3 1/4 Stunden
(inklusive zwei Pausen)

Karten von 10 bis 90 EUR
Premiere von 10 bis 110 EUR

Eigenproduktion der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik in Kooperation mit Palau de les Arts Reina Sofia de Valencia

Kultur trifft Gaumen
Opera Burkia bietet Ihnen die Möglichkeit ihre gatronomischen Wünsche für die Pause aber auch schon ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn vorzureservieren. Damit ersparen sie sich Wartezeiten.
zur Vorbestellung

Termindownload für diese Veranstaltung:

Vorprogramm 2015

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren und Partnern.

Immer aktuell informiert mit dem Newsletter der Innsbrucker Festwochen.

Die nächsten Veranstaltungen der Innsbrucker Festwochen: